Institut für Bayerische Geschichte
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Demokratie und Krisen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts als Zeit der Krisen, des Nationalsozialismus und der Demokratisierung des politischen Systems im Freistaat sowie tiefgreifender Transformationsprozesse steht im Mittelpunkt dieses Forschungsschwerpunkts. Untersucht werden vor dem Hintergrund der Anfänge und politischen Erfolge der Nationalsozialisten und des NS-Regimes die Bemühungen, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und freiheitliche Gesellschaft zu behaupten oder wieder zu gewinnen. Dabei nehmen die Forschungen verschiedene Akteure und Phänomene in den Blick und arbeiten mit vielfältigen methodischen Zugriffen wie etwa der historischen Netzwerkanalyse oder der Kulturgeschichte des Politischen.

In Editionsprojekten werden die bayerischen Ministerratsprotokolle der Weimarer Zeit und die Memoiren Gustav von Kahrs der Forschung zugänglich gemacht. Doktorarbeiten zu Bayerns Weg in die parlamentarische Demokratie oder zum SPD-Vorsitzenden Erhard Auer liegen gedruckt vor. Um den Blick für die Vielschichtigkeit der Epoche zu schärfen, werden auch wirtschaftshistorische Themen wie die Entwicklung des Flugverkehrs oder des Tourismus aufgegriffen.


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